Archiv für Mai 2011
EHEC – E. Coli-Bakterien als Auslöser für blutigen Durchfall und Nierenbeschwerden

EHEC bildet Sockel (sog. Pedestals) auf einer Darmzelle. (Foto © Manfred Rohde, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI))
Enterohämorrhagische Escherichia coli, kurz EHEC, machen derzeit Schlagzeilen – und im besten Falle Bauchweh. Im deutlich schlimmeren Falle können sie zu Nierenversagen und zum Tod führen. E. coli ist eine Bakterienart (kein Virus!), die eigentlich mit dem Menschen auf freundschaftlichem Fuße lebt – Colibakterien sind Teil der menschlichen Darmflora und schützen uns vor anderen, krankheitsauslösenden Keimen. (weiterlesen…)
Dill – zarte Kräuter für Küche und Wohlbefinden
Das Doldengewächs Dill mit den gelben Blütchen und dem würzig-süßlichen Duft stammt ursprünglich aus Asien. Doch heutzutage ist der Dill, der botanisch Anethum graveolens und mancherorts wie der Borretsch auch Gurkenkraut heißt, fast überall in den gemäßigten Breiten heimisch. Verwandt ist der Dill mit Kräutern wie Anis und Fenchel. Das überaus zarte Gewächs mit den nadeldünnen, weichen Blättern ist besonders zu Gurkensalat beliebt. (weiterlesen…)
Rezepte mit Dill: gegrillte Meeräsche und andere Köstlichkeiten
Die feinen Blättchen des Dillkrautes sollte man einfach in ebenso feinen Gerichten genießen – hier ein Fisch-Rezept mit Dill und links zu weiteren leckeren Dill-Rezepten: (weiterlesen…)
Wenn Krankheit dauerhaft am Arbeiten hindert: Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?
„Das Risiko, berufs- oder sogar erwerbsunfähig zu werden ist weit größer, als die meisten vermuten. Statistisch trifft es jeden vierten Arbeitnehmer vor der normalen Altersrente“, informieren die Verbraucherzentralen.
Anfang des Jahres 2001 wurde die staatliche Berufsunfähigkeitsversicherung aus der gesetzlichen Rentenversicherung deutlich beschränkt. „Anspruch auf Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung“ gilt nur noch für die Leute, die vor dem 1. Januar 1961 geboren sind (§ 240 Abs. 1 SGB VI). (weiterlesen…)
Der Sommer mit all seinen vielfältigen Sportmöglichkeiten steht wieder vor der Türe und viele Brillenträger stellen sich die Frage ob sie denn nicht auch einmal Kontaktlinsen ausprobieren sollten, da diese den Alltag beim Sport wesentlich vereinfachen.
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Um eine Ansteckung mit dem gefährlichen EHEC-Durchfall-Erreger zu vermeiden, rät die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) zu besonderer Vorsicht. In den vergangenen Wochen erlitten ungewöhnlich viele Menschen in Deutschland eine schwer verlaufende Infektion durch das enterohämorrhagische Escherichia coli-Bakterium. Die DGIM empfiehlt, Lebensmittel – insbesondere Obst und Gemüse – gründlich zu waschen, wenn möglich sogar zu kochen oder zu braten, da Keime anhaften könnten. Ob Frauen tatsächlich empfänglicher für eine Ansteckung mit dem Darmbakterium sind als Männer, sei bisher nicht nachgewiesen. Menschen mit Blut im Stuhl rät die DGIM, unverzüglich einen Arzt aufzusuchen. (weiterlesen…)
Gartenhandel und Baumärkte werben aktiv für das Pflanzengift „Roundup unkrautfrei“. Doch die Roundup-Produkte für den Haus- und Kleingartenbereich sind nicht unbedenklich. Sie enthalten denselben Wirkstoff Glyphosat wie das umstrittene Roundup für die landwirtschaftliche Anwendung des Agrarkonzerns Monsanto. Das Pflanzengift vernichtet bei Blattkontakt alle Pflanzen, die nicht durch Genmanipulation angepasst wurden. Das Umweltinstitut München warnt ebenso wie der Naturschutzbund NABU vor der Verwendung gegen so genannte Unkräuter. (weiterlesen…)
Jostabeeren oder Jochelbeeren: Schwarzes, vitaminreiches Beerenobst
Aus einer Kreuzung von Schwarzen Johannisbeeren und Stachelbeeren entstanden, sind sowohl Jostabeeren als auch Jochelbeeren ein erstaunlich junges Obst: Jostabeeren (Johannis-Stachelbeeren, in Österreich heißen sie auch Joglbeeren oder Rigatze – aus Ribisl und Mugatze) findet man seit etwa 1975, Jochelbeeren erst seit Mitte der 1980er Jahre im Handel. (weiterlesen…)
Giersch – Gärtnerplage, Gourmetgenuss: Wildkräuter essen statt jäten
Geißfuß oder Erdholler (Erdholunder) heißt der wilde Giersch (Aegopodium podagraria) auch wegen seiner gespaltenen Blätter, die im Frühjahr mit ihrem frischen Glanz zu den ersten Unkräutern im Garten zählen, die den Hobbygärtner zur Verzweiflung bringen. Denn der Giersch ist nicht loszuwerden. Jedes Wurzelstückchen, jedes Blatt treibt neu aus und die Wurzeln bilden ein wucherndes Netzwerk im Boden, das sich zwischen Rosenwurzeln genauso zwängt wie es sich mit den Lebensbaumwurzeln verschlingt. (weiterlesen…)
Giersch-Rezepte: Unkraut Giersch bekämpfen mit Pfanne und Topf
Giersch (Aegopodium podagraria), Geißfuß oder Erdholler bzw. Erdholunder gehört zu den äußerst vitalen Unkräutern, denen man weder mit ausrupfen noch Gift wirklich etwas antun kann. Zumal die Verwendung von Gift sowieso fragwürdig ist, denn langlebige Gifte reichern sich im Menschen als Ende der Nahrungskette an – wir vergiften uns also letztlich nur selbst, wenn wir Gift ausbringen. Also dann lieber doch Giersch-Bekämpfung mit Händen und Zähnen: Erst rupfen, dann zupfen, dann kochen oder braten und verspeisen. Hier sind einige Rezepte versammelt für Giersch nach Römerart und andere wohlklingende Giersch-Rezepte. (weiterlesen…)












