Sonnenschutz mit Sonnencreme, Sonnenschirm, Sonnensegel, Markise, Strandmuschel und Kleidung mit UV-Schutz

Sonnencreme oder Sonnenmilch mit hohem Lichtschutzfaktor bietet im Sommer UV-Schutz für die Haut
Kaum sind die ersten sonnigen Tage, mahnen Hautärzte: Sonnencreme oder Sonnenmilch mit hohem Lichtschutzfaktor, Kleidung mit UV-Schutz, Sonnenschirm und Strandmuschel für den Badeurlaub, Markise oder Sonnensegel für Balkon, Terrasse und Garten schützen die Haut vor zuviel UV-Strahlung und damit auch vor Spätfolgen wie Hautkrebs.
Nicht erst seit dem Ozonloch
Doch Hautärzte versuchen, den Trend zur braunen Haut eher wieder umzukehren. Denn Sonne im Übermaß kann die Haut stark schädigen und sogar Hautkrebs verursachen.
Auf die Dosis kommt es an – zu viel Sonne kann schaden…
Dass die Haut bei übermäßiger Sonnenbestrahlung (oder übermäßigem Solariumsbesuch) schneller altert und sich weniger gut regeneriert, ist eine Sache. Schließlich ist es auch persönlicher Geschmack, ob man mit einer Haut von der Optik und Beschaffenheit gegerbten Leders herumlaufen will, in die Fältchen und Furchen eingebrannt sind. Problematisch ist nur: Die durch exzessives Sonnenbaden geschwächte Haut ist weniger widerstandsfähig, beispielsweise gegen Krebs.
Die Zahl der Menschen, die an Hautkrebs erkranken, hat sich in den letzten Jahren in Ländern wie Australien, die besonders unter dem Ozonloch leiden, deutlich erhöht. Zumindest das sollte auch die größten Sonnenanbeter dazu veranlassen, ihre Haut zu schützen.
Eigenschutz und Sonnenschutzfaktor: Welcher Lichtschutzfaktor bei Sonnencreme, Sonnenmilch und Sonnenspray?
Hauttyp 1 – 10 Minuten Eigenschutz: Für Mitteleuropäer, die rötliche oder blonde Haare, Sommersprossen und blasse Haut haben, beträgt die Eigenschutzzeit höchstens zehn Minuten.
Hauttyp 2 – 20 Minuten Eigenschutz: Blondhaarige mit blasser Haut ohne Sommersprossen können bis zu 20 Minuten in der Sonne sein, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.
Hauttyp 3 – 30 Minuten Eigenschutz: Dunkelblonde bis braune Haare und leicht getönte Haut sind die Merkmale von Hauttyp 3, der bis zu einer halben Stunde Sonne verträgt.
Hauttyp 4 – mehr als 30 Minuten Eigenschutz: Südeuropäer gehören meist dem Hauttyp 4 an mit dunklem Haar und stark getönter Hautfarbe – ihre Eigenschutzzeit ist länger als eine halbe Stunde.
Sonnencreme und Sonnenmilch verlängern die Zeit, die man in der Sonne verbringen kann, ohne dass die Haut verbrutzelt – allerdings nur, wenn man sich vor dem Sonnenbad rechtzeitig ausreichend eincremt. Denn die meisten Sonnenschutzmittel benötigen eine Weile, ehe sie wirken.
Da der Sonnenschutzfaktor der Cremes für eine Menge von rund 2 Milligramm pro Quadratzentimeter Haut berechnet wird – das entspricht einer Menge von etwa einem Teelöffel Sonnencreme nur fürs Gesicht –, sollte man sich lieber mehrfach eincremen, um tatsächlich den angegebenen UV-Schutz zu erhalten.
Der in Sonnencreme oder Sonnenmilch enthaltene Lichtschutzfaktor bremst UV-A und UV-B-Strahlung, die man heute als Ursache für verschiedene Formen von Hautkrebs ansieht. Ob die Sonnenschutzmittel tatsächlich halten, was sie versprechen, erfährt man, wenn man sich die neuesten Testergebnisse anschaut: Ökotest (Ökotest Ergebnisse 2010) und Stiftung Warentest (Warentest Ergebnisse 2009) nehmen Sonnencreme und Sonnenmilch genau unter die Lupe.
Kleidung mit UV-Schutz
Das Hohenstein Institut für Textilinnovation informiert in einer Pressemitteilung vom 20. April 2010 über die Untersuchung von Textilien nach dem “UV Standard 801″, der den UV-Schutz auch unter ungünstigsten Bedingungen misst wie höchstem Sonnenstand und nasser und dadurch gedehnter Kleidung: Dr. Andreas Schmidt berichtet: „Mit speziellen Textilien lassen sich UV-Schutzfaktoren (UPF) von 80 und mehr erreichen – und das auf Dauer. Das ist deutlich mehr als kosmetische Sonnenschutzmittel leisten können. Damit kann sich selbst ein Kind mit dem empfindlichen Hauttyp 1 ungefährdet den gesamten Tag über im Freien bewegen.“
Wie das Institut informiert, bietet ein “einfaches weißes Baumwollhemd” einen Sonnenschutzfaktor von 10, dichtgewebte dunklere Baumwollkleidung erreicht Lichtschutzfaktorwerte von ca. 20. UV-Schutztextilien mit spezieller Webart aus Chemiefasern, die UV-Strahlen absorbieren, erreichen dagegen Lichtschutzwerte von bis zu 80, gemessen nach dem UV Standard 801. Das gilt natürlich nur für die Hautareale, die auch von den Textilien bedeckt sind.
Hersteller, die ihre Produkte nach dem UV-Standard 801 prüfen lassen, geben den textilen UV-Schutz als so genannten UV Protection Factor auf dem Label an – er entspricht dem Lichtschutzfaktor, der auf Sonnenmilch und Sonnencreme angegeben wird.
Auf die Dosis kommt es an – Sonne ist überlebenswichtig
Doch Sonnenlicht ist nicht nur gefährlich, sondern für die Gesundheit unentbehrlich. Erst mit Sonnenlicht kann der Körper Vitamin D produzieren – und das ist unter anderem wichtig für den Aufbau unserer Knochen, beugt also der Osteoporose vor.
Eine Lichtmangelkrankheit in nördlichen Gefilden ist die so genannte Winterdepression. Der Grund: Sonnenlicht regt den Körper an, das so genannte Glückshormon Serotonin zu produzieren – fehlt die Sonne, dann gibt’s auch zuwenig Serotonin.
UV-Schutz im Sommer
Wer sich im Frühjahr und Sommer viel im Freien aufhält, sollte seiner Haut etwas Gutes tun und sie vor einem Übermaß an Sonne schützen. Hier einige Tipps für den UV-Schutz:
- Leichte Kleidung tragen, die den Körper weitgehend bedeckt, langärmlige Hemden, lange Hosen, einen Hut, der das Gesicht beschattet – das beugt auch dem Hitzschlag vor. Es gibt übrigens Kleidung, die mit einem extra Sonnenschutzfaktor ausgerüstet ist, achten Sie darauf beim Kauf von Sportkleidung.
- Unbedeckte Haut sollte mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens Faktor 15) eingecremt werden. Sonnencremes mit mineralischen Partikeln, die das Licht reflektieren, bieten sofort nach dem Auftragen Schutz vor UV-Strahlung. Andere Sonnenschutzmittel muss man einige Zeit vor dem Aufenthalt im Freien anwenden.
- Vor dem Schwimmen unbedingt mit wasserfester Sonnencreme eincremen – auch im Wasser besteht Sonnenbrandgefahr.
- Nach dem Schwimmen abtrocknen, denn jeder Wassertropfen verstärkt die Sonnenstrahlung wie eine Lupe. Anschließend neu eincremen.
UV-Schutz im Freien: Sonnenschutz mit Markisen, Sonnensegel, Sonnenschirm, Strandmuschel oder Sonnencreme
Wer Balkon, Terrasse oder Garten im Sommer auch tagsüber stundenlang nutzen will oder liebend gern lange am Strans liegt, sollte Sonnenschutz-Maßnahmen ergreifen: Sonnenschutz mit Markisen oder Sonnensegel ist praktisch und sorgt zudem dafür, dass sich die Wohnung weniger aufheizt.
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Februar 25th, 2011 um 11:04 | #1Schöne neue Nanowelt? Nanotechnologie im Einsatz | Gesundheitxxl.com












