Archiv für die Kategorie: Biodiversität
Kleinbauern ernähren die Welt und sorgen für Erhalt der Artenvielfalt (Biodiversität)
Kleine Bauernhöfe sind laut einer aktuellen Studie von Forschern der University of Michigan in Ann Arbor der beste Garant für eine optimale Lebensmittelversorgung. Zudem tragen solche klein strukturierten Betriebe viel zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Ivette Perfecto und John Vandermeer berichten im Wissenschaftsmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS), dass es die Kleinbauern in Sachen Produktivität mit industriellem Ackerbau aufnehmen können. (weiterlesen…)
Knollenziest (Stachys sieboldii, Stachys affinis, Stachys tuberifera) – kulinarisches Wurzelgemüse in Raupenoptik
Der Knollenziest (Stachys sieboldii, Stachys affinis, Stachys tuberifera) stammt ursprünglich aus Asien. In den 1880er Jahren wurde er von Japan- oder Chinareisenden entdeckt. Namensgebend war der deutsche Arzt und Botaniker Philipp Franz Balthasar von Siebold (1796–1866), der bei zwei ausgedehnten Forschungsaufenthalten insgesamt neun Jahre in Japan verbrachte und die Pflanzens Japans intensiv studierte. (weiterlesen…)
Echter Meerkohl (Crambe maritima): Salztolerantes Gemüse
Der Meerkohl verträgt auch salzhaltigen Boden und wird deshalb neuerdings von Wissenschaftlern als eine Pflanze der Zukunft betrachtet. Doch neu ist der Echte Meerkohl (Crambe maritima) nicht – in Europa wurde er schon vor mehr als 200 Jahren als Gemüse verspeist. Zwischenzeitlich aber geriet er wieder in Vergessenheit (ein Schicksal, das er mit vielen alten Gemüsesorten teilt), vor allem, weil die Wildpflanze auch als Viehfutter genutzt und fast ausgerottet wurde. (weiterlesen…)
Kornelkirsche (Cornus mas): Vitamin-C-reiches Wildobst
Die Kornelkirsche ist in Mitteleuropa heimisch. Botanisch gehört sie zur Familie der Hartriegelgewächse und wird auch Gelber Hartriegel genannt. Doch sie hat noch viele andere Namen: Kornelle, Herlitze, Dirlitze, in Bayern und Österreich nennt man sie Dirndl. (weiterlesen…)
Lexikon alter Apfelsorten: Kulturgeschichte und Anbau-Tipps für Apfelbäume

Wissenswertes über die Kulturgeschichte des Apfels und Tipps zum Anbau alter Apfelsorten (Cover © AT-Verlag)
Äpfel dienten schon unseren Vorfahren in der Jungsteinzeit als Nahrung. Weltweit gibt es mehr als 20.000 Sorten, Großhändler führen meist acht bis zehn Sorten (z. B. Golden Delicious, Elstar, Jonagold, Cox Orange, Idared, Braeburn und Boskoop). Im Einzelhandel finden wir aber durchschnittlich nur noch drei bis vier Sorten. (weiterlesen…)
Hagebutten liefern Vitamin C gegen Erkältungen – sind sie auch gut gegen Arthrose?

Hagebutten sind reich an Vitamin C (Foto © MS)
Dass der Herbst naht, erkennt man – noch bevor sich die ersten Blätter verfärben und abfallen – schon daran, dass sich die Hagebutten erst gelb und dann orangerot färben. Die Rosenfrüchte gibt es in vielerlei Schattierungen von Rot, vereinzelt kann man sogar Sorten mit schwarzgefärbten Hagebutten entdecken. Die leuchtenden Früchte machen sich nicht nur gut als Zierde in einem herbstlichen Strauß.
Sie sind auch (weiterlesen…)
Wer nach der Zuckerwurzel gräbt, wird von einem ganzen Bündel weißer, etwa 15 bis 20 Zentimeter langer und fingerdicker Wurzelknollen überrascht. Ihr Herz ist leider holzig, aber das tut dem Geschmack ansonsten keinen Abbruch.Bis zu acht Prozent Zucker soll sie enthalten, sie trägt also ihren Namen Zuckerwurzel (Sium sisarum) (weiterlesen…)
Erdbeerspinat (Blitum virgatum) kannte schon der Schriftstellers Johann Gottfried Herder (1744–1803) – sein rekonstruierter Garten in Weimar hinter der Kirche St. Peter und Paul beherbergt heute wieder die Gemüsesorten, Kräuter und Blumen, die schon die Herders für den häuslichen Speisezettel anbauten. Erdbeerspinat war (weiterlesen…)
Schlehen schmecken erst nach dem ersten Frost gut (Foto: © kladu / pixelio.de)
Schon in der Jungsteinzeit speisten unsere Vorfahren von den herben Früchten des Schleh- oder Schwarzdorns (Prunus spinosa). Von April bis Mai schmücken sich die dornenbewehrten dunklen Zweige des Schlehdorns mit einer weißen, süß duftenden Blütenpracht. Aus den Blüten kann man einen Tee (weiterlesen…)
Chufanuss oder Erdmandel: Essbares Unkraut (Foto: © Tamorlan, CreativeCommons 3.0)













