Archiv für die Kategorie: Kräuter und Gewürze
Phytotherapie – Arzneimittel aus Pflanzen (5)
Pflanzliche Arzneimittel sind von der Menschheit seit Jahrtausenden verwendet worden, um die Gesundheit wiederherzustellen oder den Körper vorsorglich zu stärken, so dass sich Krankheiten gar nicht erst entwickeln konnten. In der heutigen Zeit ist Stress eine der bedeutsamsten Ursachen für Krankheit – und auch dagegen ist mehr als ein Kräutlein gewachsen, ebenso wie für ein starkes Immunsystem und für Geisteskraft. (weiterlesen…)
Phytotherapie – Arzneimittel aus Pflanzen (4)
Arzneimittel auf pflanzlicher Basis eignen sich auch für Herz- und Kreislaufbeschwerden sowie für Probleme des Bewegunsapparates. (weiterlesen…)
Phytotherapie – Arzneimittel aus Pflanzen (3)
Verdauungsbeschwerden
Unser Verdauungssystem reagiert empfindlich auf falsche Ernährung, Viren, Bakterien, auf Stress und andere psychische Belastungen. Sollten Beschwerden mehrere Tage andauern, ist unbedingt der Gang zum Arzt angeraten, aber als Erste Hilfe sind Heilkräuter beliebt und geschätzt.
Bei Bauchkrämpfen und Blähungen sind Kümmel und Fenchel Heilmittel, die in Teeform oder als Speisewürze aus der deutschen Küche nicht mehr wegzudenken sind. Gegen Übelkeit und Erbrechen ist Ingwer sehr erfolgreich, auch Melisse und Pfefferminze machen sich beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt bemerkbar.
Die Gerbstoffe von Blutwurz, Frauenmantel, Brombeerblättern oder Eichenrinde lassen sich bei Durchfall nutzen, um die Darmschleimhaut zu beruhigen und zusammenzuziehen.
Bei Verstopfung kann die Darmtätigkeit durch Quellstoffe wie Leinsamen oder Flohsamen, zusammen mit reichlich Flüssigkeit, angeregt und durch die entstehenden Schleimstoffe der Darm gleichzeitig geschont werden. Diese beiden Samen sind oft auch bei einem Reizdarm wertvolle Hilfe, einer chronischen Erkrankung, die oft mit Krämpfen einhergeht. Ihnen kann die wohlschmeckende Pfefferminze entgegenwirken.
Kranichbeere (Cranberry) gegen Harnwegsinfekte
Äußerst bewährter Helfer bei Blasenentzündung ist die Cranberry, die mit ihren entzündungshemmenden Wirkstoffen in den Harnwegen und der Blase ein Klima schafft, das Keimen und Bakterien kaum eine Chance lässt. Wer häufig unter Harnwegsinfekten leidet, kann Cranberryprodukte als Langzeit-Therapie anwenden.
Auch Bärentraubenblätter haben antibakterielle Wirkung. Um Keime und Bakterien auszuspülen, sind bei Erkrankungen der Harnwege entwässernde Heilkräuter wie Brennnessel oder Goldrute für Tees sehr geeignet.
Phytotherapie – Arzneimittel aus Pflanzen (2)
Die Phytotherapie – also die Behandlung von Krankheiten mit pflanzlichen Medikamenten und Mitteln – ist heute ein ernstzunehmender Teil unseres Gesundheitssystems und kann durchaus mit der Schulmedizin und ihren chemischen Medikamenten mithalten. (weiterlesen…)
Phytotherapie – Arzneimittel aus Pflanzen (1)
Heilkräuter, die in getrocknetem Zustand Drogen genannt wurden und den Drogerien ihren Namen gaben, gehören schon seit Jahrtausenden zu den Mitteln, mit deren Hilfe sich der Mensch gegen allerlei Krankheiten und Gebrechen zur Wehr setzt.
Sie haben auch heute neben Antibiotika und sonstigen chemisch reinen Wirkstoffen ihren Platz, zumal sie oft milder wirken und weniger Nebenwirkungen haben als moderne Arzneimittel. Doch eine Reihe von Heilpflanzen ist schon in geringen Dosen hoch giftig, weshalb man Fingerhut, Maiglöckchen, Stechapfel und Co. auf keinen Fall in Eigenregie einnehmen sollte. (weiterlesen…)
Frischer Pfeffer – ein sehr beliebtes Gewürz
Neben Salz findet man in jeder gut ausgerüsteten Küche zahlreiche Kräuter und Gewürze wie Paprika, Pfeffer, Muskat, Curry und viele andere mehr, die zum Verfeinern der zuzubereitenden Speisen eingesetzt werden. Pfeffer steht dabei beim Beliebtheitsgrad ganz oben auf der Liste – Tausende von Tonnen werden jährlich weltweit für den Verkauf in Indonesien, Brasilien, Indien, Sri Lanka, Malaysia oder Thailand produziert. (weiterlesen…)
Stevia (Stevia rebaudiana) – zuckersüß ohne irgendwelche Nachteile?
Was sich anhört, wie die anglophile Namensneuschöpfung, ist in Wahrheit Jahrhunderte alt und Objekt aktueller Forschung: Stevia, auch Süßkraut, Süßblatt oder Honigkraut genannt. Das Stichwort »süß« trifft allerdings zu. Stevia rebaudiana, so der korrekte wissenschaftliche Name, ist ein Korbblütler aus der Gattung der Stevien. Die Staude kommt ursprünglich aus Südamerika, aus dem Grenzgebiet zwischen Brasilien und Paraguay, wird aber mittlerweile auch in Korea, Japan und China als natürliches, kalorienfreies Süßungsmittel verwendet. (weiterlesen…)
Dill – zarte Kräuter für Küche und Wohlbefinden
Das Doldengewächs Dill mit den gelben Blütchen und dem würzig-süßlichen Duft stammt ursprünglich aus Asien. Doch heutzutage ist der Dill, der botanisch Anethum graveolens und mancherorts wie der Borretsch auch Gurkenkraut heißt, fast überall in den gemäßigten Breiten heimisch. Verwandt ist der Dill mit Kräutern wie Anis und Fenchel. Das überaus zarte Gewächs mit den nadeldünnen, weichen Blättern ist besonders zu Gurkensalat beliebt. (weiterlesen…)
Bärlauch (Allium ursinum) – verwandt mit Knoblauch und Zwiebeln

Bärlauch sieht hübsch aus und schmeckt nach Knoblauch (Foto © G. Waloszek / Visispix.com)
Jetzt ist wieder Bärlauch-Sammelsaison: Von Februar bis April bedeckt sich der Boden in Buchen- und anderen Laubwäldern auf kalkigen und nährstoffreichen Böden mit 15 bis 40 cm hohen, glänzendgrünen, weichen Blättern. Von Mai bis Juni kann man auf dem Blättergrund dann ganze Teppiche filigraner Dolden mit weißen Blütensternen sehen: Bärlauch, Waldknoblauch oder Zigeunerlauch, wie das Wildkraut auch heißt. (weiterlesen…)
Kräuter in der Kräuterschnecke selber anbauen: Anleitung für den Bau einer Kräuterspirale
Wer einen Garten sein eigen nennt, sollte im Herbst oder aber im zeitigen Frühjahr damit beginnen, alles für eine reiche Kräuterernte vorzubereiten. Denn kaum etwas ist so aromatisch und gesund wie frisch gepflückte Würzkräuter. Kaum jemand wird jedoch einen Garten haben, der von allein für alle Kräuter geeignete Standortbedingungen bietet. Eine Kräuterspirale oder Kräuterschnecke anlegen ist da eine gute Idee, um in dieser Hochbeet-Variante unterschiedliche Mini-Biotope für verschiedene Standortansprüche auf kleinem Raum herzustellen. </p












