Brustvergrößerung – Hilfe auf dem Weg zu schönen Brüsten

Falls Sie sich Sorgen um Ihre Brustgröße machen, sind Sie damit nicht allein. Viele Frauen sind mit der Größe ihrer Brüste unzufrieden und empfinden dieses Thema als eine permanente psychische Belastung. Unzufriedenheit mit der eigenen Brust kann einen großen Einfluss auf das Selbstbewusstsein ausüben. Denn Brüste gelten als das typische, wenn nicht sogar als das Merkmal der Weiblichkeit schlechthin. Gedanken an eine Brustvergrößerung kommen auf.

Die konkreten Ursachen für den Wunsch, die Brust zu vergrößern und eine Brust-OP in Erwägung zu ziehen, sind vielfältig. Ein Grund sind die naturgegebenen Körpermerkmale wie beispielsweise zu kleine Brüste oder sogenannte tubulären Brüste (umgangssprachlich auch als „Schlauchbrüste“ bezeichnet). Neben dem natürlichen Alterungsprozess und den hormonellen Veränderungen sind auch Schwangerschaften und Stillzeiten sowie Gewichtsverlust häufige Motive für den Wunsch nach mehr Brustvolumen. Deshalb ist die professionell durchgeführte Brustvergrößerung mithilfe von Silikonimplantaten (fachsprachlich Augmentation), eine hilfreiche Möglichkeit, sich im eigenen Körper wieder wohl zu fühlen und das eigene Selbstwertgefühl zurück zu gewinnen.

Die Vorteile einer Brustvergrößerung mithilfe von Implantaten auf einen Blick

  • Das unmittelbarste Ergebnis der Brustvergrößerung ist zunächst eine schönere, festere und größere Brust, wodurch sich die körperliche Attraktivität deutlich erhöht.
  • Daraus kann ein vollkommen neues Körpergefühl entstehen, das die erhöhte Selbstakzeptanz des eigenen Körpers fördert. Damit wird es deutlich leichter, ein Gefühl der Harmonie mit dem eigenen Körper zu entwickeln.
  • Ausgehend von dieser gesteigerten Selbstakzeptanz wird das Selbstwertgefühl gestärkt.
  • Dieses gestiegene Selbstwertgefühl kann weitere positive Auswirkungen alle Lebensbereiche haben: Zum Beispiel bei der Partnersuche oder sogar beim sicheren Auftreten im Beruf.
  • Außerdem verursachen Brustimplantate nachweislich kein erhöhtes Risiko für Brustkrebs.

Mögliche Risiken einer Brustvergrößerung

Kompetente plastische Chirurgen sollten Patientinnen die über die möglichen Nebenwirkungen einer Brustvergrößerung im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgespräches umfassend aufklären. Die Risiken bei einer Brustvergrößerung lassen sich dabei in allgemeine Operationskomplikationen (Narkoserisiken) und chirurgische Risiken (Blutungen, Wundheilungsstörungen, Infektionen) unterteilen.

In seltenen Fällen kann sich in den Jahren nach der Brustvergrößerung eine sogenannte Kapselfibrose bilden. Dabei handelt es sich um die Ausbildung eines verdickten Bindegewebes um die eingesetzten Brustimplantate herum. Deshalb ist zur Vorbeugung eine bildgebende Implantatkontrolle rund 10 Jahre nach der Brust-OP ratsam.

Crisalix-3D – Neuartige Vorschau auf die optischen Veränderungen der Operation

Mit der Crisalix-Technologie ist es mittlerweile möglich, die optischen Veränderungen durch eine Brustvergrößerungen schon während des Brust-OP Beratungsgesprächs zu simulieren. Die innovative Methode ermöglicht eine eine Simulation in 3D und somit einen realistischen Eindruck der Veränderungen. Mittels des sog. „Structur Sensors“ wird eine virtuelle Voransicht erstellt und das Aussehen des Oberkörpers der Patientin nach der Brustvergrößerung simuliert.

Grundsätzlicher Ablauf einer Brust-OP

Am Anfang der Behandlung sollte ein nicht verpflichtendes und umfassendes Beratungsgespräch stehen. Das Ziel dabei ist, die Wünsche der Patientin zu erfassen, die Möglichkeiten und Erfolgsaussichten zu erläutern sowie sie auf die potentiellen Risiken aufmerksam zu machen. Dabei wählt die Patientin auch die Größe und Form ihres zukünftigen Implantats aus. Es ist empfehlenswert, rund zwei Wochen jeweils vor und nach der Brust-OP die Aufnahme von Alkohol, Nikotin sowie weiteren Blutverdünnern wie Aspirin zu vermeiden. Die Brust-OP dauert meist zwischen einer und zwei Stunden und wird zur Vermeidung von Schmerzen unter Vollnarkose durchgeführt. Dabei können die Implantate entweder über dem Brustmuskel bzw. ganz oder teilweise unter dem Brustmuskel platziert werden. Im Anschluss daran wird ein stationärer Klinikaufenthalt für eine oder zwei Nächte empfohlen. Die „Gesellschaftsfähigkeit“ ist nach einem bis drei Tagen nach der Operation wiederhergestellt.

Einsetzung von Brustimplantaten

Neben verschiedenen Implantatgrößen und -formen wird auch bei der Einsetzung der Implantate zwischen klassischer und endoskopischer Brustvergrößerung unterschieden. Bei der klassischen Brustvergrößerung werden die Brustimplantate durch einen Schnitt unter der Brust eingesetzt. Diese Methode ist bei Fachärzten weit verbreitet, weil sie während der Einsetzung der Brustimplantate den Vorgang sicher steuern können. Dabei können Narben unter der Brust zurückbleiben. Diese sind allerdings erst in einer Position sichtbar, in der die Brust nicht wie üblich nach vorne überhängt (wie zum Beispiel im Liegen).

Bei einer endoskopischen Brustvergrößerung wird mit sehr kleinen Schnitten gearbeitet, wodurch die Wundheilung oft schneller als bei der klassischen Methode erfolgt. Die Schnitte werden dabei in der Achselhöhle gesetzt. Darüber werden die Brustimplantate mithilfe einer sehr kleinen Kamera eingeschleust. Deshalb hinterlässt diese Vorgehensweise keine Narben im Brustbereich. In Deutschland ist die endoskopische Methode weniger verbreitet als die klassische und wird nicht von jedem plastischen Chirurgen beherrscht. Welche der beiden Vorgehensweisen geeigneter ist, ist von der individuellen anatomischen Ausgangslage sowie von den persönlichen Vorstellungen der Patientin bezüglich des gewünschten Ergebnisses abhängig. Auch deshalb ist ein ausführliches Vorgespräch mit den Spezialisten unabdingbar.

Nach der Burst-OP – Genesung und Nachsorge

An einer Brustvergrößerung sollte sich eine umfassende Nachsorge mit engmaschigen Kontrollen anschließen, um Komplikationen zu vermeiden. Duschen ist nach drei Tagen im Anschluss an die Brust-OP empfehlenswert, während Baden erst nach dem Abschluss der Wundheilung möglich ist. Sport und Sauna werden frühestens nach vier bis sechs Wochen empfohlen. Zur Vermeidung von Pigmentstörungen sollte im Verlaufe des nächsten sechs Monate die direkte Sonnen- oder UV-Einstrahlung auf den Wundbereich vermieden werden, auch im Solarium. Deshalb kann es sinnvoll sein, die Burst-OP für die „dunkle Jahreszeit“ zu planen, wo in unseren Breiten die Haut aufgrund der niedrigen Temperaturen sowieso durch Kleidung geschützt wird. Generell ist es angemessen, insbesondere innerhalb der ersten Woche nach der Brustvergrößerung sowohl berufliche als auch private Anstrengungen zu vermeiden. Zusätzlich kann die Wundheilung mithilfe von entsprechenden Hautpflegemitteln unterstützt werden.

Weitere Information

Allgemeine Informationen: Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Brustvergr%C3%B6%C3%9Ferung – Stand: 2016

Vor- und Nachteile: Beauty Go Gesundheitsportal: http://www.beautygo.de/brustvergroesserung-vorteile-und-nachteile.html – Stand: 2016

Crisalix-3D: Dr. Ludger Meyer: http://villa-bella.org/leistungen/brustvergroesserung-muenchen/– Stand: 2016

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