Maronen – der leckere und gesunde Snack zur Winterzeit

Maronen liefern dem menschlichen Körper viele wertvolle Nähr- und Vitalstoffe. Ein leckerer Wintersnack!
Maronen sind der leckere und gesunde Snack zur Winterzeit.

Für viele Menschen gehören Maronen zu den kalten Herbst- und Wintertagen einfach mit dazu. Besonders auf Weihnachtsmärkten sind Maronen eine sehr beliebte Köstlichkeit. Viele Stände locken mit schokolierten Früchten, Glühwein, Lebkuchen oder Bratwurst. Dabei sind die frisch gerösteten Maronen der deutlich gesündere Winter- und Weihnachtsmarktsnack. Verglichen mit anderen Nüssen enthalten die braunen Früchte deutlich weniger Fett und Kalorien. Maronen sind dank ihren hochwertigen Inhaltsstoffen ein sättigender und zudem glutenfreier Snack.

Wir zeigen Ihnen wie gesund Maronen tatsächlich sind und warum Sie künftig auch in der Küche häufiger auf die europäischen Exoten als wertvolle Zutat und Beilage setzten sollten.

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Esskastanien und ihre wertvollen Inhaltsstoffe

Esskastanien enthalten besonders viel Kalium. Beachtliche 740 Gramm des Mineralstoffs sind in 100 Gramm getrockneten Maronen enthalten. Das ist für die menschliche Gesundheit ein großes Plus: Der Körper neutralisiert durch Kalium überschüssiges Natrium und unterstützt somit die Ausscheidung über die Nieren. Eine zu hohe Natriumaufnahme steht in engem Zusammenhang mit dem Genuss salzreicher Nahrungsmittel und führt beispielsweise zu Bluthochdruck. Maronen helfen also äußerst wirksam dabei, den Natriumspiegel im Blutkreislauf zu senken und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfällen vorzubeugen.

Esskastanien enthalten nicht nur viele wertvolle B-Vitamine, sondern überzeugen auch mit einem beachtlichen Vitamin-C-Gehalt! Besonders für den körpereigenen Energiestoffwechsel spielen die B-Vitamine eine große Rolle! Esskastanien versorgen den Organismus ideal mit Vitamin B1 und B2: Das stärkt das Nervensystem und fördert zudem die Serotoninbildung im Gehirn, also die Produktion des Glückshormons. Infolgedessen fühlt sich der Mensch weniger erschöpft und gereizt. Des Weiteren unterstützt Vitamin B1 den Körper des Menschen wirksam dabei, die benötigte Energie aus den Glykogenspeichern zu gewinnen. Vitamin B2 unterstützt die Entgiftung der Leber und nimmt auch eine besonders wichtige Rolle beim Umwandlungsprozess von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten ein. Zudem beeinflussen die mehrfach ungesättigten Fettsäuren der Esskastanie den Cholesterinspiegel sehr positiv – ein wahres Superfood!

Esskastanien sind ein echter Entzündungshemmer! Maronen enthalten sehr wertvolle Antioxidantien und wichtige sekundäre Pflanzenstoffe. Sie sollen somit die Herzgesundheit deutlich steigern und gleichzeitig das Krebsrisiko senken. Die antioxidativen Flavonoide sollen beispielsweise das Risiko für Leberkrebs deutlich senken. Die wertvollen Antioxidantien sind zudem sehr bedeutsam im Kampf gegen zu hohe Blutfettwerte.

Dank ihrer komplexen Kohlenhydrate sind Esskastanien zudem ein echter Sattmacher. Da Maronen den Blutzuckerspiegel nur sehr sukzessive und langsam ansteigen lassen, sind sie perfekt als Fit-Snack und zum Abnehmen geeignet. Nach dem Verzehr von Esskastanien bleibt der Insulinspiegel im Blut also stabil und somit entstehen Heißhungerattacken erst gar nicht. Auch ein Energie- und Leistungstief ist somit nicht in Sicht.

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Maroni stärken den menschlichen Organismus

Die reichlich in Maronen enthaltenen Ballaststoffe kurbeln die Verdauung an und bringen den Darm so richtig auf Trab. Maroni ist ein idealer Snack für zwischendurch, denn die nussig-süßen Früchte enthalten pro 100 Gramm lediglich zwei Gramm Fett und nur rund 192 Kalorien. Sie versorgen den Körper mit wertvollem Vitamin B, Kalzium, Phosphor und der Aminosäure Tryptophan, die sich positiv auf die Laune des Menschen auswirkt. Die Knochen werden gekräftigt und auch gegen Venen- und Krampfaderprobleme helfen Esskastanien sehr wirksam.

Die fettlöslichen B-Vitamine helfen bei der Produktion der roten Blutkörperchen, unterstützen das Gehirn und fördern zudem ein gesundes Hauterscheinungsbild. Maronen enthalten das wichtige Spurenelement Mangan und tragen wirksam zum Entgiftungsprozess des Körpers bei. Der Verzehr von Maronen senkt das Herzerkrankungsrisiko und auch das Krebsentstehungsrisiko. Maronen schmecken nicht nur besonders gut, sondern stärken auch das menschliche Immun- und Nervensystem.

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Maroni – Tipps für den Kauf und die Zubereitung

Wer die Möglichkeit hat, genießt Maroni natürlich am besten frisch vom Christkindlmarkt. Wichtig ist, dass die Esskastanien einen schönen Glanz und keine Löcher haben. Zudem sollten sie auch nicht zu leicht sein, da sie sonst älter und bereits innen vertrocknet sein könnten. Wenn die Maronen Löcher enthalten, ist das in den meisten Fällen ein Zeichen für Wurmbefall.

Der Frischetest lässt sich auch ganz leicht zuhause machen: Hierfür geben Sie die Maronen einfach in eine kleine Schüssel mit lauwarmem Wasser. Wenn sie auf den Grund der Schüssel absinken, sind sie frisch. Dennoch sollten sie rasch verzehrt werden, da sie sonst zu keimen beginnen. Vor dem Verzehr müssen die Maronen jedoch richtig zubereitet werden: Esskastanien lassen sich entweder in Salzwasser auf dem Herd kochen oder im Ofen rösten. Hierfür muss mit einem spitzen Messer oder einer Maronenzange die Esskastanie vorsichtig kreuzförmig angeritzt werden. Anschließend werden die Maronen im Ofen bei 200 Grad Celsius für rund zwanzig Minuten geröstet, bis ihre Schale aufspringt. Nun kann entweder das Fruchtfleisch gegessen oder die Maronen weiterverarbeitet werden.

Es gibt viele geschmackvolle Rezepte mit Maroni: Ganz egal, ob als Beilage zum Gemüse- oder Fleischgericht, als Suppe, als Füllung für die Weihnachtsgans oder als süße Maroni-Torte: Hier ist mit Sicherheit für jeden Geschmack das Richtige dabei.

Unser Tipp:
Legen Sie die Esskastanien vor dem Rösten für ungefähr zehn Minuten in heißes Wasser. So können Sie nach dem Röstungsvorgang die holzig-braune Schale und die pelzige Haut entfernen und das nussige Fruchtfleisch genießen. So bleiben Ihre Maronen innen schön saftig.

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Esskastanie und Maroni – wo ist der Unterschied?

Zwischen Maroni und einer Esskastanie besteht ein kleiner Unterschied. Beide Früchte gehörten zur Gattung der Kastanien. Es handelt sich hierbei jedoch um unterschiedliche Kastanienarten. Die Maroni ist eine besondere Weiterzüchtung der Esskastanie. Des Weiteren unterscheiden sich Maroni und Esskastanien auch hinsichtlich ihres Aussehens und vor allem ihres Geschmacks voneinander. Eine Esskastanie ist deutlich kleiner als die Maroni und zudem runder und dunkler. Maroni hingegen sind eher herzförmig und punkten mit einem intensiv-süßlichen Geschmack.

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