Macht eine Ernährung, die Transfette enthält, dick und krank? Transfette sind künstlich gehärtete Fette, die z. B. als Transfettsäuren in industrieller Margarine, in Chips oder frittierten Lebensmitteln enthalten sind. Im Tierexperiment mit Ratten zeigte eine brasilianische Studie im Jahr 2008, dass Rattenbaby fetter werden, wenn die Mütter während der Schwangerschaft und der Stillperiode mit künstlichen Transfettsäuren gefüttert werden. Die gehärteten Fette stören zudem anscheinend die natürlichen Regelkreise für Hunger und Sättigung bei den Tieren.
Transfette entstehen, wenn Öle künstlich z. B. durch Hydrierung (Wasserstoffanlagerung) in feste Fette umgewandelt werden (wer’s genauer wissen will, findet bei der NZZ Online den Artikel „Wie Transfette entstehen“). Transfettsäuren werden eingesetzt in Frittierfetten, in Blätterteig-Gebäck, Speiseeis, Margarine sowie in Chips, Keksen oder Sprühsahne. Dass Transfette durch negative Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel das Risiko für koronare Herzerkankungen erhöhen und zudem die Fruchtbarkeit beeinträchtigen können, war bereits bekannt. Doch die Lebensmittelindustrie verwendet Transfette munter weiter, denn…