Das Naturmittel Chinarinde
In der alternativen Medizin, oder Homöopathie, basieren therapeutische Maßnahmen auf Heilkräften aus der Natur. So beinhaltet die sogenannte Chinarinde wohl einen Wirkstoff, den der deutsche Arzt Samuel Hahnemann schon im 18. Jahrhundert als Begründer homöopathischer Behandlungsmethoden in Selbstversuchen testete, bevor er Jahre später sein Grundlagenwerk zur Homöopathie verfasste. Die Chinarinde war schon zu dieser Zeit als Heilmittel gegen Malaria bekannt. Die Namensgebung könnte die Vermutung wecken, dass die Herkunft auf China, das Große Reich der Mitte, zurückgehen würde. Die cinchona succirubra geht wahrscheinlich aber auf Wortwurzeln aus dem Sprachgebrauch südamerikanischer Indianerstämme zurück und drückt deren Wertschätzung über die Rinde der Chinarindenbäume aus, die in Südamerika wohl ihren Ursprung hatten. Dennoch ist unsicher ist, ob die heilende Wirkung der Chinarinde schon von den Indios, oder erst von den spanischen Eroberern entdeckt wurde.
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