Sommer, Sonne, Sonnenbrandmittel: Sonnenbrand natürlich behandeln

Sonnenbrand sollte man grundsätzlich vermeiden, aber manchmal merkt man zu spät, daß man lieber früher in den Schatten gegangen wäre – und schon ist die Haut rot, brennt und spannt. So mancher greift jetzt zu einem Sonnenbrandmittel – doch ist das wirklich so gut, wie die Werbung verspricht?

Sonnenbrand – was hilft?

Sonne macht zwar gute Laune, zu viel davon führt jedoch zu schmerzhaftem Sonnenbrand. Viele Sonnenbrandmittel, die versprechen, Beschwerden schnell zu lindern, reizen die Haut sogar noch zusätzlich. Der BUND rät daher, statt chemischer Produkte das bewährte Hausmittel Essig einzusetzen.

Allergie- und krebsauslösende Duft- und Konservierungsstoffe in Sonnenbrandmitteln

Wie das Magazin Ökotest vor einigen Jahren herausfand, beinhalten einige Sonnenbrandmittel PEG/PEG-Derivate, die Fremdstoffe in den Körper schleusen können.

Auch allergie- und krebsauslösende Duft- und Konservierungsstoffe wurden nachgewiesen. In einem Produkt fand man Diethylphthalat, das den Schutzmantel der Haut angreift, und eine polyzyklische Moschusverbindung, die sich in Umwelt und Umwelt und Körper anreichert und und das Hormonsystem stört.

Bio-Essig lindert Schmerzen

Essig hingegen lindert den Schmerz und heilt auf natürliche, unbedenkliche Weise. Dazu ein Tuch in Essig (auf gar keinen Fall Essig-Essenz) tränken und auf die verbrannte Stelle legen.

Der Essig sollte unbedingt aus ökologischer Produktion stammen oder selbst hergestellt werden. So kann man sicher sein, dass bei Anbau und Herstellung keine bedenklichen chemischen Produkte eingesetzt wurden.

Der Essig kann mit abgekochtem Wasser bis zu einem Verhältnis von 1 zu 1 verdünnt werden, falls die Haut gereizt reagiert. Am besten, vorher auf einem kleinen Hautareal prüfen, ob der unverdünnte Essig zu hoch konzentriert ist.

Eine Liste bedenklicher Inhaltsstoffe in Körperpflegemitteln findet sich auf der INCI-Liste.

Quelle: BUND Ökotipps

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