Aromatische Kräuter-Limonade aus Wildkräutern selber machen

Im Sommer sind selbstgemachte Kräuter-Limonaden die perfekten Durstlöscher. Sie enthalten keine künstlichen Aromastoffe und ihr Zuckergehalt lässt sich eigenhändig bestimmen – ein großer Vorteil gegenüber Fertiglimonaden. Der BUND empfiehlt die Teilnahme an Kräuterwanderungen, um die Zutaten für Pfefferminz-Soda und Waldmeister-Sirup direkt in der Natur zu sammeln.

Wie macht man Kräuterlimonade?

Mit Wald- und Wiesen-Kräutern lässt sich leicht ein Sommer-Drink ansetzen: Pro Liter Wasser reicht ein Strauß Grünes. Man hängt ihn kopfüber in die Flüssigkeit und fügt den Saft einer Zitrone hinzu. Die Kräuter geben über Nacht ihre Geschmacksstoffe ab, während sie im Sud ziehen.

Ob Melisse, Thymian, Salbei, Rosmarin, Gundelrebe oder Giersch – zur kreativen Limonadenherstellung können fast alle Kräuter verwendet werden. Verschiedene Sorten frischer Minze lassen sich gut mit lieblichen Kräutern wie Holunderblüten oder Waldmeister kombinieren.

Auch in der sommerlichen Bowle darf das grüne Kraut nicht fehlen, Waldmeister blüht von April bis Juli und kann in diesem Zeitraum als ganze Pflanze geerntet werden. Der BUND rät, Waldmeister in nicht zu großen Mengen zu verwenden, denn der darin enthaltene Wirkstoff Cumarin kann bei zu hoher und zu langer Dosierung Magenbeschwerden und Kopfschmerzen auslösen.

Mit Zucker aufgekocht ist der schmackhafte Sirup aufgelöst in kaltem Leitungswasser jedoch eine alkoholfreie Alternative für die Herstellung von Schorle.

Quelle: BUND Ökotipps

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