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Datenbank zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit

31. Mai 2012 0

Wer schwanger ist und krank wird, hat ein Problem: Medikamente können das Ungeborene schädigen. Doch welche Medikamente gut verträglich sind und welche nicht, ist bei der Fülle an Arzneimitteln für den Einzelnen kaum zu überblicken. Doch seit Oktober 2008 kann man sich in einer Datenbank im Internet über Risiken bei der Anwendung von Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit informieren – ein Dienst, der sowohl von der Fachwelt als auch von der breiten Öffentlichkeit sehr gut angenommen wurde, wie das Gesundheitsministerium in einer Pressemitteilung berichtet.

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Borreliose-Studie der Uniklinik Köln: Teilnehmer gesucht für neues Behandlungskonzept

28. April 2012 0

Fachleute schätzen, dass jede zweite Zecke in Deutschland mit Borrelien infiziert ist. Die Symptome einer Borreliose sind sehr vielschichtig, viele der Beschwerden können auch bei anderen Krankheiten und noch Monate oder Jahre nach dem Zeckenbiss auftreten – was die Diagnose häufig erschwert.

Für eine sofortige Behandlung nach einem frischen Zeckenbiss gibt es derzeit keine zugelassene Borreliose-Therapie. Daher wird bisher häufig erst bei eindeutigen Erscheinungen der Borreliose, wie beispielsweise der Wanderröte, eine Behandlung mit Antibiotika durchgeführt. Jetzt soll in einer größeren Studie die Wirksamkeit eines antibiotikahaltigen Gels getestet werden, das bereits direkt nach einem Zecken-Biss aufgetragen werden kann und die Erreger abtöten soll.…

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Phytotherapie – Arzneimittel aus Pflanzen (3)

7. Oktober 2011 0

Verdauungsbeschwerden

Unser Verdauungssystem reagiert empfindlich auf falsche Ernährung, Viren, Bakterien, auf Stress und andere psychische Belastungen. Sollten Beschwerden mehrere Tage andauern, ist unbedingt der Gang zum Arzt angeraten, aber als Erste Hilfe sind Heilkräuter beliebt und geschätzt.

Bei Bauchkrämpfen und Blähungen sind Kümmel und Fenchel Heilmittel, die in Teeform oder als Speisewürze aus der deutschen Küche nicht mehr wegzudenken sind. Gegen Übelkeit und Erbrechen ist Ingwer sehr erfolgreich, auch Melisse und Pfefferminze machen sich beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt bemerkbar.

Die Gerbstoffe von Blutwurz, Frauenmantel, Brombeerblättern oder Eichenrinde lassen sich bei Durchfall nutzen, um die Darmschleimhaut zu beruhigen und zusammenzuziehen.

Bei Verstopfung kann die Darmtätigkeit durch Quellstoffe wie Leinsamen oder Flohsamen, zusammen mit reichlich Flüssigkeit, angeregt und durch die entstehenden Schleimstoffe der Darm gleichzeitig geschont werden. Diese beiden Samen sind oft auch bei einem Reizdarm wertvolle Hilfe, einer chronischen Erkrankung, die oft mit Krämpfen einhergeht. Ihnen kann die wohlschmeckende Pfefferminze entgegenwirken.

Kranichbeere (Cranberry) gegen Harnwegsinfekte

Äußerst bewährter Helfer bei Blasenentzündung ist die Cranberry, die mit ihren entzündungshemmenden Wirkstoffen in den Harnwegen und der Blase ein Klima schafft, das Keimen und Bakterien kaum eine Chance lässt. Wer häufig unter Harnwegsinfekten leidet, kann Cranberryprodukte als Langzeit-Therapie anwenden.

Auch Bärentraubenblätter haben antibakterielle Wirkung. Um Keime und Bakterien auszuspülen, sind bei Erkrankungen der Harnwege entwässernde Heilkräuter wie Brennnessel oder Goldrute für Tees sehr geeignet.

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Phytotherapie – Arzneimittel aus Pflanzen (1)

4. Oktober 2011 0

Heilkräuter, die in getrocknetem Zustand Drogen genannt wurden und den Drogerien ihren Namen gaben, gehören schon seit Jahrtausenden zu den Mitteln, mit deren Hilfe sich der Mensch gegen allerlei Krankheiten und Gebrechen zur Wehr setzt.

Sie haben auch heute neben Antibiotika und sonstigen chemisch reinen Wirkstoffen ihren Platz, zumal sie oft milder wirken und weniger Nebenwirkungen haben als moderne Arzneimittel. Doch eine Reihe von Heilpflanzen ist schon in geringen Dosen hoch giftig, weshalb man Fingerhut, Maiglöckchen, Stechapfel und Co. auf keinen Fall in Eigenregie einnehmen sollte.…