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Phytotherapie – Arzneimittel aus Pflanzen (3)

7. Oktober 2011 0

Verdauungsbeschwerden

Unser Verdauungssystem reagiert empfindlich auf falsche Ernährung, Viren, Bakterien, auf Stress und andere psychische Belastungen. Sollten Beschwerden mehrere Tage andauern, ist unbedingt der Gang zum Arzt angeraten, aber als Erste Hilfe sind Heilkräuter beliebt und geschätzt.

Bei Bauchkrämpfen und Blähungen sind Kümmel und Fenchel Heilmittel, die in Teeform oder als Speisewürze aus der deutschen Küche nicht mehr wegzudenken sind. Gegen Übelkeit und Erbrechen ist Ingwer sehr erfolgreich, auch Melisse und Pfefferminze machen sich beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt bemerkbar.

Die Gerbstoffe von Blutwurz, Frauenmantel, Brombeerblättern oder Eichenrinde lassen sich bei Durchfall nutzen, um die Darmschleimhaut zu beruhigen und zusammenzuziehen.

Bei Verstopfung kann die Darmtätigkeit durch Quellstoffe wie Leinsamen oder Flohsamen, zusammen mit reichlich Flüssigkeit, angeregt und durch die entstehenden Schleimstoffe der Darm gleichzeitig geschont werden. Diese beiden Samen sind oft auch bei einem Reizdarm wertvolle Hilfe, einer chronischen Erkrankung, die oft mit Krämpfen einhergeht. Ihnen kann die wohlschmeckende Pfefferminze entgegenwirken.

Kranichbeere (Cranberry) gegen Harnwegsinfekte

Äußerst bewährter Helfer bei Blasenentzündung ist die Cranberry, die mit ihren entzündungshemmenden Wirkstoffen in den Harnwegen und der Blase ein Klima schafft, das Keimen und Bakterien kaum eine Chance lässt. Wer häufig unter Harnwegsinfekten leidet, kann Cranberryprodukte als Langzeit-Therapie anwenden.

Auch Bärentraubenblätter haben antibakterielle Wirkung. Um Keime und Bakterien auszuspülen, sind bei Erkrankungen der Harnwege entwässernde Heilkräuter wie Brennnessel oder Goldrute für Tees sehr geeignet.

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Kalium – wichtig für den Wasserhaushalt und Steuerungsprozesse im Körper

8. Juli 2011 0

Der wasserlösliche essentielle Mineralstoff Kalium, der zu den Alkalimetallen gehört, leistet in unserem Körper unschätzbare Dienste: Nicht nur den Wasser- und Elektrolythaushalt reguliert es, sondern es sorgt auch für die Übertragungen der elektrischen Impulse an unsere Muskel- und Nervenzellen und für die Regulierung von Stoffwechsel und Herzschlag.

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Gefährlichem EHEC-Darminfekt durch Hygiene vorbeugen

24. Mai 2011 0

Um eine Ansteckung mit dem gefährlichen EHEC-Durchfall-Erreger zu vermeiden, rät die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) zu besonderer Vorsicht. In den vergangenen Wochen erlitten ungewöhnlich viele Menschen in Deutschland eine schwer verlaufende Infektion durch das enterohämorrhagische Escherichia coli-Bakterium. Die DGIM empfiehlt, Lebensmittel – insbesondere Obst und Gemüse – gründlich zu waschen, wenn möglich sogar zu kochen oder zu braten, da Keime anhaften könnten. Ob Frauen tatsächlich empfänglicher für eine Ansteckung mit dem Darmbakterium sind als Männer, sei bisher nicht nachgewiesen. Menschen mit Blut im Stuhl rät die DGIM, unverzüglich einen Arzt aufzusuchen.…