Kein Bild

Corona Hygienetipps von Ärztin – kurzgefasst

23. März 2020 0

Im Südwest Verlag (Verlagsgruppe Random House) erscheint heute, 23. März 2020, eine kleine kostenlose Broschüre mit Hygienetipps nicht nur für Corona-Zeiten von Michaela Axt-Gadermann, Ärztin und Professorin für Integrative Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg.
Auf 27 Seiten fasst Prof. Dr. Axt-Gadermann zusammen,
• warum es notwendig ist, die Epidemie zu verlangsamen,
• wie das bei anderen Epidemien gelungen ist und
• welche einfachen Schutzmaßnahmen also bei Corona nützlich sind.

Die Broschüre enthält auch Fakten zu Corona, die es erlauben, etwas gelassener aber dennoch umsichtig mit der Situation umzugehen. So ist etwa der Krankheitsverlauf bei 95 % der Erkrankten nicht lebensbedrohlich. Und das Infektionsrisiko lässt sich deutlich senken, wenn man sich an die einfachen Regeln hält, die die Ärzting vorstellt.

Sie beantwortet auf den wenigen Seiten Fragen wie:

• Warum ist es notwendig, mehr Abstand zu halten? Wie bleibt man dennoch höflich und drückt Verbundenheit aus?
• Wie widerstandsfähig sind Viren allgemein und besonders die Coronaviren – nach bisherigen Erkenntnissen?
• Wie lange überleben die Corona-Viren auf welchen Oberflächen und wie verläuft eine Ansteckung mit COVID-19?
• An welchen Symptomen kann man die Ansteckung erkennen?
• Wie wäscht man sich richtig die Hände, um die Keimanzahl deutlich zu verringern und wie pflegt man die Hände anschließend, um die wichtige Hautbarriere trotzdem gesund zu erhalten?
• Warum ist es nützlich, die Hände und oft genutzte Orte wie Türklinken zu desinfizieren?
• Wie stellt man selbst nach WHO-Rezept ein Desinfektionsmittel her, falls man kein fertiges kaufen kann?
• Kann man es mit der Hygiene auch übertreiben und was passiert dann?
• Reicht es, wenn ich meine Kleidung mit 30°C wasche?

In einem längeren Abschnitt geht sie auch auf die Zusammenhänge zwischen Medikamenten und dem Verlauf einer Corona-Erkrankung ein: Ob und wie Blutdruck senkende Medikamente aus der Gruppe der ACE-Hemmer oder die Schmerzmittel Ibuprofen und Acetylsalicylsäure (Aspirin) auf eine Erkrankung mit COVID-19 einwirken, ist wissenschaftlich noch nicht endgültig geklärt, aber die Ärztin fasst den aktuellen Wissensstand zusammen.

Ein Literaturverzeichnis mit Quellen erlaubt es interessierten Leserinnen und Lesern, tiefer in die Materie einzusteigen und die Originalstudien zu lesen, auf die sich Michaela Axt-Gadermann in ihrer Handreichung stützt.

Hier können Sie die Infobroschüre herunterladen: Hygiene in Zeiten von Corona PDF…

Kein Bild

Schwangere: Schutz vor Lebensmittelinfektionen

23. Dezember 2013 0

Die Empfehlung, dass in der Schwangerschaft besondere Vorsicht geboten ist mit rohen tierischen Lebensmitteln – wegen der Gefahr von Toxoplasmose und Listeriose –, ist relativ bekannt. Die lebensmittelbedingten Infektionen Toxoplasmose und Listeriose werden durch Parasiten bzw. Bakterien verursacht, die über rohe und leicht verderbliche oder verunreinigte Lebensmittel zum Menschen gelangen. Sie können während der Schwangerschaft auf das ungeborene Kind übergehen und zu schweren Erkrankungen bis hin zum Tod des Kindes führen. Zum Glück kommen das sehr selten vor.

…
Kein Bild

Hand-Hygiene: Richtiges Händewaschen schützt vor Viren und anderen Krankheitserregern

3. Juni 2011 0

Viren sind überall, wo Menschen sind. Sie können beispielsweise beim Husten, Niesen oder Sprechen ausgestoßen und eingeatmet werden oder an den Händen haften und weitergegeben werden. Erkältungen, Magen-Darm-Infekte, aber auch lebensgefährliche Erkrankungen (wie z.B. Grippe) können durch Viren verursacht werden.

Um den Infektionsschutz im Alltag zu verbessern, haben das Robert Koch-Institut (RKI) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) bereits 2009 die Aktion „Wir gegen Viren“ ins Leben gerufen.…

Kein Bild

Gefährlichem EHEC-Darminfekt durch Hygiene vorbeugen

24. Mai 2011 0

Um eine Ansteckung mit dem gefährlichen EHEC-Durchfall-Erreger zu vermeiden, rät die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) zu besonderer Vorsicht. In den vergangenen Wochen erlitten ungewöhnlich viele Menschen in Deutschland eine schwer verlaufende Infektion durch das enterohämorrhagische Escherichia coli-Bakterium. Die DGIM empfiehlt, Lebensmittel – insbesondere Obst und Gemüse – gründlich zu waschen, wenn möglich sogar zu kochen oder zu braten, da Keime anhaften könnten. Ob Frauen tatsächlich empfänglicher für eine Ansteckung mit dem Darmbakterium sind als Männer, sei bisher nicht nachgewiesen. Menschen mit Blut im Stuhl rät die DGIM, unverzüglich einen Arzt aufzusuchen.…