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Jostabeeren oder Jochelbeeren: Schwarzes, vitaminreiches Beerenobst

15. Mai 2011 1

Aus einer Kreuzung von Schwarzen Johannisbeeren und Stachelbeeren entstanden, sind sowohl Jostabeeren als auch Jochelbeeren ein erstaunlich junges Obst: Jostabeeren (Johannis-Stachelbeeren, in Österreich heißen sie auch Joglbeeren oder Rigatze – aus Ribisl und Mugatze) findet man seit etwa 1975, Jochelbeeren erst seit Mitte der 1980er Jahre im Handel.

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Giersch – Gärtnerplage, Gourmetgenuss: Wildkräuter essen statt jäten

7. Mai 2011 0

Geißfuß oder Erdholler (Erdholunder) heißt der wilde Giersch (Aegopodium podagraria) auch wegen seiner gespaltenen Blätter, die im Frühjahr mit ihrem frischen Glanz zu den ersten Unkräutern im Garten zählen, die den Hobbygärtner zur Verzweiflung bringen. Denn der Giersch ist nicht loszuwerden. Jedes Wurzelstückchen, jedes Blatt treibt neu aus und die Wurzeln bilden ein wucherndes Netzwerk im Boden, das sich zwischen Rosenwurzeln genauso zwängt wie es sich mit den Lebensbaumwurzeln verschlingt.

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Knollenziest (Stachys sieboldii, Stachys affinis, Stachys tuberifera) – kulinarisches Wurzelgemüse in Raupenoptik

13. März 2011 0

Der Knollenziest (Stachys sieboldii, Stachys affinis, Stachys tuberifera) stammt ursprünglich aus Asien. In den 1880er Jahren wurde er von Japan- oder Chinareisenden entdeckt. Namensgebend war der deutsche Arzt und Botaniker Philipp Franz Balthasar von Siebold (1796–1866), der bei zwei ausgedehnten Forschungsaufenthalten insgesamt neun Jahre in Japan verbrachte und die Pflanzens Japans intensiv studierte.

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Kornelkirsche (Cornus mas): Vitamin-C-reiches Wildobst

14. Dezember 2010 2

Die Kornelkirsche ist in Mitteleuropa heimisch. Botanisch gehört sie zur Familie der Hartriegelgewächse und wird auch Gelber Hartriegel genannt. Doch sie hat noch viele andere Namen: Kornelle, Herlitze, Dirlitze, in Bayern und Österreich nennt man sie Dirndl.…

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Fenchel – beruhigend, entzündungshemmend, lecker

22. November 2010 0

Mancher kennt Fenchel (Foeniculum vulgare) wohl nur als ‚Bübchentee‘ aus Kindertagen, um einen aufgewühlten Magen zu beruhigen. Dafür verwendet man die nach Anis schmeckenden Samen des wilden Fenchels oder des Gartenfenchels, der schon seit Jahrhunderten in Europa als Gewürz- und Heilpflanze …