Die Hanfpflanze hat einen schlechten Ruf – trotz ihrer Jahrtausende alter Geschichte als wirksame Heilpflanze wird sie von einigen Menschen als Drogenpflanze verteufelt. Dabei enthält sie neben dem Wirkstoff THC, der für die bekannte Rauschwirkung verantwortlich ist, über 100 andere sogenannte Cannabinoide, unter anderem das CBD, kurz für Cannabidiol. Es ist einer der Wirkstoffe, die am häufigsten in Hanf vorkommen. Die CBD Wirkung ist nicht psychoaktiv, das heißt, dass der Konsum von CBD-haltigen Produkten nicht zu einem Rausch führt. In Rauschhanf ist es meistens nicht enthalten, da es zugunsten eines höheren THC-Gehalts in den Pflanzen weggezüchtet wird. Ein anderer Grund ist, dass sich die CBD Wirkung rauschlindernd äußert. Es wird aktuell erforscht, ob es sogar antipsychotisch wirkt. Dadurch, dass CBD in Deutschland, wie in vielen anderen Ländern der Erde, legal ist, erfreut es sich einer gewissen steigenden Beliebtheit. Nicht nur der rechtliche Aspekt und das Fehlen eines Rausches, sondern in erster Linie die großartigen gesundheitlichen Vorteile des Stoffes, machen Produkte wie CBD Öl oder CBD Liquid für die E-Zigarette zu einer fantastischen Unterstützung im Alltag für diejenigen, die nach Stressabbau und verbesserter Gesundheit suchen.
Was ist CBD und wie ist seine Wirkung?
Wie oben bereits beschrieben handelt es sich bei CBD um ein Cannabinoid. Cannabinoide sind Stoffe, die vor allem in Hanf vorkommen und im Menschen körpereigenen Cannabinoiden ähneln. Im Körper aufgenommen, stimulieren Cannabinoide wie das CBD bestimmte Neuronen und sorgen für verschiedene Wirkungen, die als sehr angenehm und verträglich wahrgenommen werden. Dazu zählt etwa Entspannung, Stressminderung und Angstlösung. Während das bekanntere Cannabinoid THC für einen Rausch, das sogenannte High, sorgt, wirkt CBD wesentlich subtiler und ohne bisher bekannte Nebenwirkungen. Zwar gibt es bei THC auch viele positive gesundheitliche Aspekte, die diesen Stoff mittlerweile zu einem zugelassenen Medikament gemacht haben, aber viele Menschen halten es wegen des Rausches nicht für eine alltagstaugliche Einnahme geeignet. Die CBD Öl Wirkung hingegen wird als angstlösend, beruhigend, schlaffördernd und stressabbauend beschrieben. Daneben hilft es gegen Übelkeit und Nervosität. Und das alles ohne trockenen Mund, rote Augen und einem Rauschspektrum, das in Einzelfällen zu Schwindel, Verwirrtheit und sogar psychotischen Zuständen reichen kann. CBD eignet sich also auch für Menschen, die einerseits von eindrücklichen positiven Wirkungen der Hanfpflanze profitieren möchten und andererseits die Rauschwirkung des THCs aus Gründen wie Alltagstauglichkeit, Illegalität oder fehlender Erfahrung umgehen wollen.
CBD kaufen – welche CBD Produkte gibt es?
Das CBD gibt es in vielen verschiedenen Darreichungsformen, die allerdings nicht alle empfehlenswert sind. Hochkonzentriertem CBD-Extrakt, sogenannten CBD Kristallen, wird trotz der hohen Reinheit des Stoffs oft eine weniger gute Wirkung nachgesagt. Die CBD Kristalle werden für den Konsum in der Regel in Öl aufgelöst und wie CBD Öl tropfenweise über den Tag eingenommen. Der Unterschied zum richtigen CBD Öl ist allerdings, dass das Cannabidiol direkt mit Öl aus den Pflanzenteilen des Hanfs extrahiert wird. CBD Kristalle werden oft durch Chemikalien und seltener durch weniger schädliche Stoffe wie CO2 oder Ethanol hergestellt. Die Herstellung des CBD Öls ist wesentlich schönender, sollte aber nicht mit Hanföl, also kaltgepresstem Öl aus den Hanfsamen, die keine Cannabinoide enthalten, und dem sogenannten Haschischöl, das mit THC-haltigen Blütenständen hergestellt wird, verwechselt werden. CBD Öl gibt es in verschiedenen Wirkstoffdosierungen. Eine Faustregel für den Heimgebrauch ist bei üblichen CBD Öl 10%, mit einer Dosierung von 3 Mal täglich 3-5 Tropfen zu beginnen und je nach Bedarf höher zu dosieren.
Weitere Produkte sind CBD Kapseln, CBD Liquid für E-Zigaretten und CBD Blüten bzw. CBD Buds. Von vielen vertriebenen CBD Kapseln ist leider abzuraten. Die orale Aufnahme von Cannabinoiden ist in der Regel nicht möglich, da das CBD erst durch hohe Temperaturen über 150° C aktiviert wird. Ebenfalls ist von CBD Tee aus Blütenständen abzuraten, hier wird die nötige Temperatur ebenfalls nicht erreicht, um das CBD aus den Blüten im heißen Wasser lösen zu können. E-Zigaretten CBD Liquids funktionieren zwar schon besser, könnten aber möglicherweise durch weitere Inhaltsstoffe, die für die Rauchbarkeit in der E-Zigarette verantwortlich sind, verunreinigt werden und gesundheitsschädlich sein. Das Rauchen der CBD Blüten, analog zum typischen Kiffen, ist ebenfalls wegen der möglicherweise gesundheitsschädlichen Wirkung des Rauchs in der Lunge nicht empfehlenswert. Einzig durch Vaporizer können viele der im Rauch befindlichen schädlichen Stoffe herausgefiltert werden. Letztlich ist die Aufnahme von CBD durch CBD Tropfen die beste und einfachste Variante der Einnahme, da das Cannabinoid im Öl enthalten und so für den Körper Aufnahmefähig ist. Hier sollte nur auf die Qualität des für die Extraktion verwendeten Öls geachtet werden.
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Ist CBD legal in Deutschland? Die aktuelle rechtliche Situation (Stand Juni 2018)
Ist CBD legal? Ja! Denn die Legalität des CBD beruht vor allem auf der nicht vorhandenen Rauschwirkung. CBD Öl kaufen ist in Deutschland, der Schweiz und Österreich möglich. In zwei der drei deutschen Gesetze, in denen der Konsum und Verkauf von Substanzen reguliert wird, nämlich dem Betäubungsmittel- und dem Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz, ist CBD nicht aufgeführt. Einzig in das Arzneimittelgesetz wurde CBD aufgeführt. Das bedeutet, dass es als Arzneimittel verschreibungspflichtig ist. Trotzdem darf es frei verkauft werden, so lange die CBD Tropfen nicht als Medizin oder medizinisch relevant beworben werden, ähnlich wie bei verschiedenen Vitaminen, die auch als Arzneimittel einer Verschreibung unterliegen, aber als Nahrungsergänzungsmittel frei verkäuflich sind. Wer also CBD Öl kaufen möchte, oder eines der anderen Produkte, kann das einfach über Online-Shops vornehmen.
Nebenwirkungen und Wechselwirkung mit Arzneimitteln
Verschiedene CBD Öl Erfahrungsberichte von Nutzern zeigen, dass CBD Öl Nebenwirkungen auszuschließen sind. Selbst in höheren Dosen sind noch keine Nebenwirkungen in Erscheinung getreten. Allerdings ist davon auszugehen, dass CBD gemeinsam mit Medikamenten eingenommen zu Komplikationen führen kann. Besonders hervorzuheben ist hier, dass CBD wie viele andere Substanzen auch, in der Leber abgebaut wird. Die Einnahme kann also den Abbau von verschiedenen Medikamenten hemmen, dadurch bleiben sie länger im Körper und können gegebenenfalls zu Schäden führen. Beispielsweise sollte auf CBD dann verzichtet werden, wenn Medikamente wie Diazepam oder Omeprazol eingenommen werden müssen. In jedem Fall von Medikation ist es vor dem Konsum von CBD-Produkten wie CBD Öl obligatorisch, einen Arzt um Rat zu fragen.
Eine weitere Einschränkung was den Genuss von CBD Tropfen betrifft, muss für Schwangere und stillende Mütter ausgesprochen werden. Leider gibt es keine Langzeitstudien, die die langfristigen körperlichen Wirkungen von CBD auf den menschlichen Organismus erforschen. Wie bei vielen Heilpflanzen, Medikamenten und anderen Substanzen können die für Erwachsene positiven gesundheitlichen Vorteile von CBD erhebliche negative Konsequenzen für Kinder im Mutterleib und Säuglinge, die mit Muttermilch gefüttert werden, haben. Negative Auswirkungen auf das Kindeswohl sind also in diesen Fällen nicht auszuschließen. Allgemein ist es natürlich ratsam, auf ein sehr hochwertiges CBD Öl zurückzugreifen.
Forschungsstand zur gesundheitlichen Wirkung von CBD
Neben den eher subjektiven Wirkungsbeschreibungen von CBD-Usern, die sich vor allem über das Internet austauschen, gibt es seit mehreren Jahren intensive Forschungen zur CBD Öl Wirkung in Bezug auf verschiedene Krankheitsbilder. Neben neuroprotektiven, knochenaufbauenden, antibakteriellen, blutzuckersenkenden und vielen weiteren großartigen Wirkungen, wurde besonders eine CBD Therapie in Verbindung mit besonders schweren und behandlungsintensiven Krankheiten erforscht. Sehr interessant sind hier Studien, die auf eine antikarzinome Wirkung hinweisen, also dass CBD gegen Krebs wirken kann. Ebenfalls gibt es vielversprechende Forschungen im Bereich der Behandlung psychischer und psychosomatischer Krankheiten und Störungen.
Zu folgenden Krebsarten konnte in Studien bereits eine positive Wirkung durch CBD gegen Krebs nachgewiesen werden:
- Darmkrebs
- Hautkrebs
- Lungenkrebs
- Brustkrebs
- Gallenblasenkrebs
- Blutkrebs
- Prostatakrebs
- Bauchspeicheldrüsenkrebs
- Mund- und Rachenkrebs
- Krebs allgemein
- Hirntumore
- Leberkrebs
Psychische und neurologische Störungen und Krankheiten, die im Rahmen einer CBD Therapie erforscht werden, sind:
- Posttraummatische Belastungsstörung (PTDS)
- Psychosen
- Schizophrenie
- Depression
- Angsterkrankungen
- Essstörungen
- Epilepsie
Hinweis: Die oben beschriebenen Wirkungen entstammen aus subjektiven CBD Öl Erfahrungsberichten und mehreren kleineren Studien. Hinreichend wissenschaftliche Belege, d.h. verschiedene Langzeit- und Metastudien, die für eine umfassende medizinische Wirksamkeit sprechen, gibt es leider noch nicht. CBD und CBD-haltige Produkte sind also im freien Verkauf keine Medikamente und sollten nicht als solche verwendet werden.



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