Giersch-Rezepte: Unkraut Giersch bekämpfen mit Pfanne und Topf

Giersch (Aegopodium podagraria), Geißfuß oder Erdholler bzw. Erdholunder gehört zu den äußerst vitalen Unkräutern, denen man weder mit ausrupfen noch Gift wirklich etwas antun kann. Zumal die Verwendung von Gift sowieso fragwürdig ist, denn langlebige Gifte reichern sich im Menschen als Ende der Nahrungskette an – wir vergiften uns also letztlich nur selbst, wenn wir Gift ausbringen. Also dann lieber doch Giersch-Bekämpfung mit Händen und Zähnen: Erst rupfen, dann zupfen, dann kochen oder braten und verspeisen. Hier sind einige Rezepte versammelt für Giersch nach Römerart und andere wohlklingende Giersch-Rezepte.

Giersch nach Römerart

Pflücken Sie 200 Gramm junge Gierschblätter, die sie nach dem Waschen kurz in kochendem Wasser blanchieren. Dünsten Sie nun zwei mittelgroße, gehackte Zwiebeln und vier Zehen Knoblauch in etwas Olivenöl an.

Sobald die Zwiebeln glasig sind, geben Sie den blanchierten Giersch dazu, heben ihn unter die Zwiebeln und lassen ihn weich dünsten. Mit etwas Balsamico-Essig, Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Gemüse schmeckt zu Nudeln oder jungen Kartoffeln, eignet sich aber auch als Belag für eine Tarte, die Sie kurz vor Ende der Garzeit zusätzlich mit etwas geriebenem Parmesan bestreuen.

Giersch-Rezepte aus dem www

Ein Rezept für Gierschsuppe mit anderen Wildkräutern gibts bei Natur-Er-Leben.

Herzgemachtes kredenzt Giersch-Kräuter-Küchle, und der Wunderkessel würzt seine Spaghetti mit Giersch-Bärlauch-Pesto.

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