Die genaue Funktionsweise des Osflow Knochentrainingsgerätes herauszufinden ist nicht so einfach – es wimmelt von Werbetexten, die über die Bedeutung der Knochen informieren statt über das Gerät selbst. Außerdem sind die Texte teils völlig unlogisch. Nun ja. Aber folgende Informationen über dieses neuartige Trainingsgerät habe ich herausfiltern können (leider gibt es in der Nähe keine Möglichkeit, das Gerät zu testen).
Wie funktioniert das Osflow-Gerät?
Das Gerät ist ein ovaler Kasten, auf den man sich in der Qi-Gong oder Tai-Chi Grundhaltung stellt: Beine hüftbreit auseinander, Füße parallel, weich in den Knien und im Becken, der Kopf schwebt gen Himmel.
Das Gerät bewegt sich motorgetrieben gegen den Uhrzeigersinn, die Muskeln machen reflexartige Ausgleichsbewegungen und man bekommt das Gefühl, sich einerseits in die Erde hineinzuschrauben, andererseits fühlt man sich aber leichter und schwebender und gleichzeitig sehr zentriert. Klingt gut, und wenn man den Nutzerberichten Glauben schenken darf, fühlt es sich auch gut an. Doch es hat auch Wirkung.
Was bewirkt das Training mit dem Osflow-Gerät?
Das Gerät soll den Gleichgewichtssinn stärken, die Gang- und Standsicherheit sowie die Koordination fördern und damit Stürzen vorbeugen (Sturzprävention, Sturzprophylaxe). Außerdem soll es den Stoffwechsel aktivieren und gut sein für die Wirbelsäule sowie – last but not least – die Knochenstruktur fördern, also der Osteoporose entgegenwirken. Es wirkt also sehr ähnlich wie die Vibrationsgeräte – auch wenn die Erfinder das natürlich ganz anders sehen.
Wer das Gerät nicht verwenden sollte: Gegenindikationen
Man sollte sich allerdings genau informieren, in welchen Situationen man das Gerät besser nicht anwendet. Schwangere lassen besser die Finger, pardon Füße davon.
Wer unter akuten Entzündungen (z. B. Rheumaschub) leidet oder frische Verletzungen hat, z. B. Knochenbrüche oder Operationen, sollte warten, bis die Entzündungen abgeklungen und die Verletzungen oder Narben belastungsstabil verheilt sind.
Bei akuten Thrombosen ist die Nutzung ebenfalls gegenindiziert, ebenso bei Malignomen oder bei frischen Implantaten, die noch nicht völlig eingeheilt sind.
Wer mal einen Blick auf das Gerät werfen will – bei AKW Fitness gibts weitere Infos dazu.
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