Vibrationstraining ist eine neuere Thematik in der Fitness-Ecke. Wer etwas Gutes für die eigene Schönheit tun will, indem er (oder sie) seine Muskeln strafft und womöglich ein paar winterliche Fettpölsterchen los wird, der sollte mal ein Vibrationsgerät ausprobieren, z. B. einen Trainingsstab, der auch als Wackelstab, Zitterstab, Schwungstab oder Schwingstab bezeichnet wird. Vibrationsgeräte gibt’s in manchem Fitness-Studio, man kann sie sich aber auch für das Workout zuhause ins Wohnzimmer stellen. Es gibt verschiedene Geräte für Vibrationstraining.
Wie wirkt Vibrationstraining mit Vibrationshantel, Zitterstab oder Vibrationsplatte?
Das Prinzip der Vibrationsgeräte ist, dass sie durch ihre ständige Bewegung unbewusste Ausgleichsreflexe der Muskeln hervorrufen – wer das zum ersten Mal ausprobiert, wird sich wundern, wo überall Muskeln sind, die man auch mit guter Kondition noch nie so deutlich wahrgenommen hat. Miau sagt der Muskelkater…
Weil fast alle Muskelfasern aktiv werden, erhöht das natürlich den Stoffwechsel und die Fettverbrennung. Gleichzeitig stärkt das Vibrationstraining die Koordination und fördert die Durchblutung – da gerät man ganz schön ins Schwitzen. So kann man in kürzester Zeit ein komplettes workout hinter sich bringen. Für Anfänger sind 10 Minuten Vibrationstraining schon völlig ausreichend, um sich völlig durchzuschütteln und mit auswringbaren Klamotten (dafür aber komplett entspannt) das Training zu beenden.
Vibrationsplatten – völlig durchgezittert
Die Vibrationsplatte, die ständig zittert, so dass man balancieren muss, um das Gleichgewicht zu halten, bietet Ganzkörper- Übungen für das Vibrationstraining. Vibrationsplatten sollen ursprünglich für die russische Raumfahrt entwickelt worden sein – unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit im All bildet sich nämlich die Muskulatur zurück, die hier auf der Erde ständig gegen die Schwerkraft anarbeiten muss, um uns aufrecht zu halten.
Schnell entdeckte man, dass solche Geräte auch im Reha-Bereich sinnvoll eingesetzt werden können, um nach schweren Verletzungen oder langer Krankheit die Muskulatur gelenkschonend zu stärken.
Vibrationshanteln – gelenkschonend Gewichtheben
Wer sich für Gewichtheben interessiert und speziell seine Armmuskeln trainieren will, wird eher zu Vibrationshanteln greifen. Sie sollen bei halber Trainingszeit die anderthalbfache Effektivität entwickeln – oder bei geringerem Gewicht den gleichen Trainingseffekt. Zudem kombinieren sie Krafttraining mit Koordinationstraining.
Golftraining, Beckenbodentraining und Rückentraining mit dem Zitterstab
Ob man für das Golfspielen bestimmte Muskelgruppen stärken oder den Beckenboden trainieren will, die Muskeln im Rücken gegen Rückenprobleme stärken oder den Nacken-Schulter-Bereich entspannen möchte: Der Schwingstab lässt sich für alle diese Zwecke einsetzen.
Zittern hät fit: Mehr Muskeln mit dem Schwingstab
Der Vibrationsstab oder Zitterstab ist ein vielfältiges Trainingsgerät für Vibrationstraining. Zitterstäbe gibt es mittlerweile von verschiedenen Herstellern, die Marke Flexi Bar gehört zu den ersten Herstellern, andere Markennamen für diese Trainingsgeräte sind z. B. SwingStick, Reha-Swing, Swingbar oder Staby Schwingstab.
Die flexiblen Schwingstäbe aus Glasfaser mit Gewichten an den Enden sind besonders vielseitig und praktisch, weil sie leicht sind und wenig Platz wegnehmen – optimal für ein kleines Workout zuhause oder Fitness im Büro. Sie sind besonders geeignet, um die Muskeln des Oberkörpers zu trainieren. Verspannungen im Nacken-Schulter Bereich oder im Rücken lassen sich schnell wegzittern.
Da nicht nur die großen Muskeln trainiert werden, sondern auch kleine und tiefliegende Muskelstränge auf die Zitterreize durch Reflexbewegungen reagieren, erreicht man ein sehr umfassendes Muskeltraining. Beispiele für Schwingstab Übungen findet man u.a. auf den Webseiten der Hersteller von Flexi Bar und Staby. Und hier gibts Infos über das Osflow-Trainingsgerät.
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