Arzneimittel auf pflanzlicher Basis eignen sich auch für Herz- und Kreislaufbeschwerden sowie für Probleme des Bewegunsapparates.
Herz- und Kreislauferkrankungen
Um das Herz zu unterstützen, den Kreislauf anzuregen oder zu beruhigen und für eine gute Durchblutung zu sorgen, stehen im Pflanzenreich viele Kräuter zur Verfügung. So ist der Weißdorn ein gerne genutztes Heilmittel, um den Blutdruck zu stabilisieren. Er wird zur Therapie bei fast allen Herzbeschwerden eingesetzt.
Bei nervösen Herzbeschwerden können Lavendel oder Melisse beruhigen, während Kampfer ein Engegefühl bekämpfen kann. Gegen niedrigen Blutdruck sind Rosmarin und Ginseng bewährt, während Knoblauch oder Passionsblume im Gegenteil den Blutdruck durch Gefäßerweiterung senken können.
Um die Arterien und Venen zu kräftigen, stehen Heilpflanzen wie Rosskastanie, Zinnkraut oder Rosmarin zur Verfügung
Prellungen, Verstauchungen und anderen Probleme des Bewegungsapparates
Manchmal sind es Prellungen oder Verstauchungen, die Schmerzen an den Gelenken verursachen, manchmal Überbeanspruchung oder falsche Belastung, manchmal rheumatische Erkrankungen. Mit den schmerzlindernden und entzündungshemmenden Eigenschaften vieler Pflanzen hilft die Phytotherapie bei vielen dieser Einschränkungen und Beschwerden.
Wichtig zur Unterstützung der Heilung ist die gute Durchblutung, die durch Heilkräuter wie Rosskastanie, Ginkgo, Senf oder Rosmarin angeregt wird. Um Entzündungen nach Sportverletzungen oder nach Überbeanspruchungen entgegenzuwirken, sollten Arnika, Beinwell oder Senfmehl in Form von Umschlägen oder Wickeln angewendet werden.
Wer unter Arthrose oder Arthritis leidet, dem können die Teufelskralle oder die Weide, als pflanzliches Präparat eingenommen, die Schmerzen und Entzündungen lindern.
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